Ich muss zugeben, ich halte nicht mehr sonderlich viel von Bargeld.

Warum aber weiter auf Bargeld bestehen?
Man kann seiner Bank misstrauen oder sie hassen und daher sein Bargeld unters Kopfkissen stopfen, ob das so sinnig ist weiß ich nicht.
Klar, Banken arbeiten mit Geld, aber ich hab nicht soviel, dass sich das für die wirklich lohnt (also der Hass damit erledigt) und misstrauen … in Deutschland geht das Geld nicht verloren wenn die Bank pleite geht. Wenn es größere Probleme geben sollte und wir alle das Geld abziehen glaube ich wird ein bisschen Papier auch keine Sicherheit mehr sein.

Nun gibt es einen weiteren Punkt und zwar den der Kontrolle. Sascha Lobo hat hier bei Spiegel Online einen Artikel zu geschrieben.

Das Verbot von Bargeldzahlungen über 5000 Euro könnte nur der erste Schritt sein. Schließlich bietet die Abschaffung…
Posted by SPIEGEL ONLINE on Mittwoch, 3. Februar 2016

Lobo haut nur so auf die Kacke. Alle sind Böse, besonders der Staat und Versicherungen. Klar, ich halte Politiker auch für nicht sonderlich fähig und Versicherungen sind gleich nach Banken die Pest schlechthin. Aber ist es wirklich so schlimm, kommen wir wirklich dahin, dass kontrolliert wird wieviel Schnapps ich gekauft habe?

Ich denke, das hat viel mit Vertrauen und noch mehr mit einem Weltbild zu tun das man hat.
Wenn ich so denke wie Sascha Lobo, dann hätte ich viel Angst.

Warum ich Bargeld nicht mag … Ich muss den Kram immer mit mir herumtragen. Das ist unbequem, Karten oder das Handy mit NFC ist da viel angenehmer. Da will ich hin. Ich bin technikbegeistert und das mach ich gerne noch mit weil ich es von mir aus will und für gut befinde.

Aber es darf ja jeder wie er will. Bargeldzahlungen über 5000€ zu verbieten finde ich gut.
Bargeld ganz abschaffen muss nicht sein, so lange ich die Freiheit habe zu entscheiden, den Kaugummi für 10ct. mit Karte kontaktlos zu bezahlen.